Birma (Myanmar)

Röll,
Prof. Dr. Franz Josef
Birma (Myanmar)
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Birma (Myanmar)

BUDDHAS GOLDENES LAND

Sieben Reisen durch Myanmar führten Prof. Dr. Franz Josef Röll nicht nur zu den kulturellen Höhepunkten. In seiner Multivisionsschau gewährt der Autor einen eindringlichen Blick in die vom Buddhismus und der Nutkultur (Animismus) geprägte Kultur des Landes, das wegen der langen Abgeschiedenheit noch viel an Ursprünglichkeit bewahrt hat. Die Liebenswürdigkeit und tiefe Gläubigkeit der Menschen hinterlässt bis heute bei jedem Besucher prägende Eindrücke. Diese Erlebnisse sind in einer Musik-Bild-Montage verdichtet, ergänzt wird dieser ästhetische Teil durch einen Live-Kommentar, bei dem auch über die aktuellen Lebensbedingungen berichtet wird.

Nach der Legende balanciert ein Haar von Buddha den goldener Felsen von Kyaikton. Tausende von Pilger fahren alljährlich zu diesem mythischen Ort, um dessen spirituelle Kraft zu spüren. In tiefer Gläubigkeit kleben sie feine Goldplättchen auf den Felsen oder bemühen sich durch Meditation spirituelle Kraft zu holen. Wenn auch dieser Ort eine besondere Ausstrahlung hat, so ist er doch nur einer von vielen mystischen und geheimnisvollen Orten in Myanmar.

Im Westen von Myanmar liegt das untergegangene, ehemalige indische, geheimnisvolle Königreich Arakan. Unzählige Pagoden und Tempel liegen verstreut nahe der antiken Hauptstadt MraukU. In MraukU kann man wuchtige Pagoden besichtigen, die wie Wehranlagen aussehen. Von hier ist es möglich mit schmalen Booten die entlegenen Dörfern der Chin zu besuchen. Tod und Leben wird hier als mythischer Kreis interpretiert. Der Körper wird als Fahrzeug betrachtet, die Seele als unsterblich angesehen. Das Begräbnis von Gestorbenen wird als Fest gefeiert, damit die Seele mit einem positiven Lebensgefühl auf die letzte „Reise“ geht.