Burma/Myanmar

Maeritz,
Kay
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Burma/Myanmar

Das Goldene Land auf dem Weg in die Freiheit

Voller mystischer Schönheit zeigt sich das Land, das so lange in der Isolation hinter dem Bambusvorhang verborgen war. Die Zeit scheint vielerorts stehen geblieben zu sein. So diktiert das Tempo der Ochsenkarren auch heute noch den Rhythmus im ländlichen Burma. Das mystische Asien ist in Burma noch lebendig, sei es an der golden glänzenden Shwedagon Pagode, an der abends die Gläubigen barfuss ihre Runden drehen, am Goldenen Felsen, einer mit Blattgold bedeckten Felskugel, die über einem Abgrund auf einer Felsschulter balanciert oder in der Ebene von Pagan; Der Besucher wird gefangen genommen von dem, was schon Marco Polo ehrfurchtsvoll beschrieb. „Die Türme sind aus Stein erbaut, einer davon mit Gold bedeckt, mindestens einen Finger dick… einer der großartigsten Anblicke dieser Welt, so präzise gebaut, unschätzbar wertvoll.“

Als westlichstes Land Südostasiens liegt Burma an der Schnittstelle zwischen den mächtigen Riesen Indien und China. Dennoch hat das Land zu einer eigenen, typisch burmesischen Kultur gefunden. Voller Stolz bezeichnen die Burmesen ihr Land als Shwe Pyi Daw – das Goldene Land. Doch der Glanz des Landes hat unter der langen Militärdiktatur erheblich gelitten. Nun endlich hat in Burma die lang ersehnte Freiheit Einzug gehalten.

Kay Maeritz, Autor von zahlreichen Bildbänden über Südostasien, bereist Burma auf der Suche nach dem alten Glanz und der neuen Freiheit, auf der Suche nach der Identität des Vielvölkerstaates. Und die ist nicht leicht zu finden, ist Burma doch ein Vielvölkerstaat in dem die Burmesen zum Unmut der über 60 Ethnien den Ton angeben. Doch egal ob im Shan Staat, wo die Thai Yai leben, bei den Karen im Kachin Staat, bei den Mon im Süden oder den Burmesen in der Irrawaddy-Ebene: überall trifft der Besucher auf unglaublich offene und freundliche Menschen.

Seit kurzem sind neue Reisewege durch Burma möglich und ist es erlaubt über Land einzureisen, Reisebeschränkungen für manche Regionen wurden aufgehoben. Von diesen Möglichkeiten hat Kay Maeritz gleich Gebrauch gemacht, 3 von 4 neuen Grenzübergängen passiert, und Regionen besucht, die bis dahin kaum oder gar nicht zu erreichen waren. Wirklich spannend ist das Reisen nach wie vor nur da, wo der Reiseführer keine oder nur vage Antworten bereit hält, auf Strecken, wo am Morgen nicht klar ist, wohin man bis zum Abend gelangt…

Bücher von Kay Maeritz zum Thema:

Asien – Im Südosten (Bruckmann)

Highlights Burma (Bruckmann, 2016)

Tore zum Himmel (Frederking & Thaler)